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Durga and Trauma (3), and Doing Nothing

 (deutsch nach englisch)

After I published my last piece on Durga and trauma, I received many well-intentioned suggestions.
That I should meditate on Durga.
Focus on her.
Recite specific mantras.
Perform certain exercises.
Perhaps all of that helps some people.
But my own experience was different.
Durga did not appear because I had sought her out.
She did not appear after a meditation.
Not after a ritual.
Not after some special spiritual achievement.
She was simply there.
In the midst of a phase of life where much was falling apart.
In the midst of a time of fear, confusion, and old traumas.
The more I think about it, the more it reminds me of a concept from the Protestant doctrine of justification.
It is not the human who takes the first step.
It is not the human who earns grace.
It is not the human who brings about the encounter.
It happens.
Or it does not.
One can open the door.
One can become attentive.
But one cannot order a sunrise.
Perhaps the same applies to Durga.
She comes when she comes.
And when she comes, she does not ask about the hours spent on the meditation cushion.
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Durga und Trauma und das Nichtstun
Nachdem ich meinen letzten Text über Durga und Trauma veröffentlicht hatte, erhielt ich viele gut gemeinte Vorschläge.
Ich solle Durga meditieren.
Mich auf sie konzentrieren.
Bestimmte Mantras sprechen.
Bestimmte Übungen machen.
Vielleicht hilft all das manchen Menschen.
Doch ich selbst habe etwas anderes erlebt.
Durga erschien nicht, weil ich sie gesucht hätte.
Sie erschien nicht nach einer Meditation.
Nicht nach einem Ritual.
Nicht nach einer besonderen spirituellen Leistung.
Sie war einfach da.
Mitten in einer Lebensphase, in der vieles zerbrach.
Mitten in einer Zeit von Angst, Verwirrung und alten Traumata.
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr erinnert mich das an einen Gedanken der protestantischen Rechtfertigungslehre.
Nicht der Mensch macht den ersten Schritt.
Nicht der Mensch verdient sich die Gnade.
Nicht der Mensch erzeugt die Begegnung.
Sie geschieht.
Oder sie geschieht nicht.
Man kann die Tür öffnen.
Man kann aufmerksam werden.
Aber man kann keinen Sonnenaufgang bestellen.
Vielleicht gilt das auch für Durga.
Sie kommt, wenn sie kommt.
Und wenn sie kommt, fragt sie nicht nach den Stunden auf dem Meditationskissen.

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